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321linsen.de oder Petra Márová schreibt aus Nepal

Letztes Jahr im April gab es in dem kleinen ehemaligen Königreich unter dem Dach der Welt ein starkes Erdbeben – das stärkste seit 1934. Das ganze Land hat sich davon bis heute nicht vollständig erholt. Hilfe haben auch humanitäre Organisationen angeboten, die den Schaden immer noch beseitigen. Da man aber die nötigen Hilfsmittel nicht bis zu den Bedürftigen bringen konnte, haben sich ein paar Leute zusammengetan, die Hilfe auf eigene Faust angeboten haben – unter Ihnen war auch unsere Kollegin Petra Márová. Sie nahm einige Sachen mit, die von der Schule ihrer Kinder, von ihren Arbeitskollegen und Freunden, für die betroffenen gesammelt wurden – antibakterielle Gele, Büroartikel, Hygieneartikel, Baby-Klamotten und auch Geld. Nachdem Sie zurückkam, wollten wir gleich alles wissen ;)

Fünf Fragen an Petra

Wie bist du zu der humanitären Mission in Nepal gekommen? War es nur eine einmalige Idee oder unternimmst du ähnliche Reisen öfter?

Es war eine einmalige Idee. Ich bin ein Fan eines Shops, der regelmäßig Hilfsmittel nach Nepal transportiert. Dieser Shop hat angeboten an einer Expedition teil zu nehmen. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich ausgewählt werde. Meine erste Motivation war die, dass ich einen Ort besuchen könnte, der mich mein ganzes Leben lang fasziniert hat. Mein Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich liebe Berge, ich liebe die hiesige Kleidung, Handtaschen :) Später habe ich dann auch den Grund der Reise erfahren und ab dem Punk war ich Feuer und Flamme für diese Reise. Bis ich vor Ort war, habe ich nicht einmal geahnt, wie die Leute auf unsere Hilfe angewiesen sind. Wie auch ein Einzelner helfen kann! Ich habe Dörfer gesehen, von denen nur ein Haufen Steine übrig geblieben sind und in die auch kein richtiger Weg, geschweige den eine Straße führt. Kleidung, Geld und auch medizinische Hilfsmittel, die wir gebracht haben, haben die Einwohner mit großer Dankbarkeit angenommen. Die Gefühle, die uns überwältigt haben, als wie an die Kindern in der Schule Schulbedarf und viele Plüschtiere verteilt haben, kann man in Worte nicht fassen. Es war das erste Mal, dass ich bei einer Aktion dieser Art dabei war.

Was alles muss man vor einer Mission dieser Art erledigen? Welche Genehmigungen, Impfungen, Schulungen muss man absolvieren?

Zu dieser Mission bin ich als Ersatzperson gefahren und erfahren habe ich es ca. 3 Wochen vor der Abreise. Daher habe ich nicht viel erledigen können. Ich habe nur mein Impfass überprüft, ob vor allem die Tetanusimpfung noch aktuell ist. Gut wäre auch Impfung gegen Gelbsucht und Bauchtyphus gewesen, das habe ich aber nicht mehr geschafft. Mein Hausarzt hat mir aber Antibiotika und Medikamente gegen Höhenkrankheit verschieben, für alle Fälle. Was eine Schulung betrifft, gibt es eine Gruppe auf Facebook. Dort wurden wir vor der Abreise über alles Wichtige informiert und konnte auch Fragen stellen.

Nepal ist ein Land unter dem „Dach der Welt“. Was alles hast Du geschafft anzusehen?

Unsere Reiseführer haben für uns ein volles Programm vorbereitet, damit wir während der zwei Wochen so viel wir nur möglich von dem außergewöhnlichen Land sehen konnten. Es ist ein sehr abwechslungsreiches Land. Ich habe etwas vom gefährlichen Jungle gesehen, die wunderschönen und majestätischen Berge, einen ungewöhnlich durcheinander wirbelnden Verkehr auf den Straßen voller hupender Autos, die zwischen den Fußgängern fahren, Straßen ohne Straßenränder, auf denen einem das Blut in den Adern stockt und auch die vollgeschmückten, beeindruckenden Klöster, die Energie ausstrahlen. Und alles ist so anders als bei uns, man kann es aber nur schwer erklären. Vor allem haben mich die Leute fasziniert. Sie haben so gut wie nichts, sie lächeln aber immer, arbeiten sehr hart, damit Sie etwas zu Essen haben, dabei erleben Sie aber keinen Stress. Zum Essen gibt es meisten das traditionelle „dal bhát“ (Reis mit Linsensoße, dazu Kartoffeln mit Blattspinat), das auch uns angeboten wurde. Von fremden Menschen wurden wir zu ihnen nach Hause eingeladen, serviert wurden uns Kekse und Tee, von denen sie wirklich nicht viel haben. Sie sind stets hilfsbereit. Die Kinder erfreuen sich an jeder Kleinigkeit. Einer der Reiseführer war ein einheimischer Lama. Dank ihm war es uns möglich in den Bergen dahin zu kommen, wo ein normaler Tourist keinen Zugang hätte.


Du warst ganze 14 Tage weg. Wie war es dir möglich diese Reise mit deiner Arbeit als Kundendienstbe­treuerin für unseren deutschen Shop zu vereinen?

Ich habe das Glück in einem Unternehmen zu arbeiten, dass sehr tolerant ist, daher war es kein Problem auf die Schnelle frei zu bekommen. Es gibt mehrere Kolleginnen, daher wurde die Arbeit unter denen aufgeteilt.

Planst du eine weitere ähnliche Reise? Falls ja, wann und wohin?

Vorerst nicht. Diese Expedition war voller Erlebnisse, die ich mit nach Hause genommen haben und muss sie erst richtig verarbeiten :) Daher plane ich der nahen Zukunft keine weiteren Reisen dieser Art.

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