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Alles über das Computer Vision Syndrom (CVS)

Computer Vision Syndrom, auch bekannt als digitale Augenbelastung, ist die Kombination von Augen- und Sehproblemen bei der regelmäßigen Nutzung von Computern und anderen digitalen Geräten. Eine Studie besagt, dass ein großer Anteil der Befragten teilweise 10 Stunden oder sogar mehr pro Tag in Bildschirme und Displays hineinsehen.

Welche der folgenden Symptome kommen Ihnen während der Arbeit am Computerbildschirm bekannt vor?

  • Schwierigkeit beim Fokussieren
  • Nackenschmerzen
  • Müde oder brennende Augen
  • Verschwommene Sicht oder Doppeltsehen
  • Tränende oder trockene Augen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel

Was genau verursacht Augenbelastung und verschwommenes Se­hen?

Die häufigsten Auslöser des Computer Vision Syndrome (CVS) oder der digitalen Augenbelastun­g sind:

  • ungeeignete Beleuchtung,
  • blendende Oberfläche,
  • unzureichender Abstand,
  • schlechte Sitzhaltung,
  • unkorrigierte bzw. nicht ausreichend korrigierte Fehlsichtigkeit.

Das entsteht meist aus der Kombination von mehreren Ursachen, die von Fall zu Fall ganz verschieden sein können. Darüber hinaus können die Symptome verstärkt werden, wenn Sie währenddessen Kontaktlinsen tragen. Der Nachrichtensender MSNBC berichtet außerdem: "Studien haben gezeigt, dass bei Menschen, die an einem Computer arbeiten, die Häufigkeit des Lidschlags um zwei Drittel abnimmt, was zu trockenen und stechenden Augen führen kann. Dies ist insbesondere ein Problem für Kontaktlinsen­träger, die bereits ein Risiko für trockene Augen besitzen, deshalb empfehlen Ärzte Augentropfen.

Einige Zahlen und Fakten zum Computer Vision Syndrom: Wussen Sie schon, dass …

  • jedes Jahr mehr als 10 Millionen Menschen wegen CVS-Problemen Augenärzte aufsuchen.
  • wenn Sie mehr als 2 Stunden täglich vor dem Computer verbringen, Sie eine 90%-ige Chance haben das CVS zu entwickeln.
  • ohne angemessene Sehkorrektur die Produktivität der Arbeiter um bis zu 20% sinken kann.
  • Überanstrengung der Augen die erste Beschwerde im Zusammenhang mit Computern ist.
  • Menschen in westlichen Ländern durchschnittlich 6 Stunden pro Tag vor dem Computer verbringen, was ca. 1548 Stunden pro Jahr ergibt.
  • die Auswirkungen von Augenproblemen mit der 20–20–20 Regel minimiert werden kann.
  • 16 neue Patienten jeden Monat von Augenärzten behandelt werden.

Auswirkungen des Computer Vision Syndroms (CSV)

  • Augenermüdung: 64,95%
  • Überanstrengte Augen: 48,83%
  • Kopfschmerzen: 45,68%
  • Nacken- / Schulterschmerzen: 44,0%
  • Irritation der Augen: 37,5%
  • Juckeende bzw. brennende Augen: 34,38%
  • Rückenschmerzen: 34,38%
  • Verschwommene Sicht: 30,48%
  • Allgemeine Ermüdung: 25,58%
  • Innere Anspannung: 25,16%

Darstellung der Auswirkungen des Computer Vision Syndroms
Quelle: computer-vision-syndrome.org

5 Tipps zur Linderung der digitaler Augenbelastung/des Computer Vision Syndroms

1. Richtiger Abstand zum Bildschirm
Stellen Sie sicher, dass Sie bei der Benutzung Ihres Computers, Telefons oder Tablets einen Abstand von mindestens 50 cm einhalten.

2. Arbeitsplat­zbeleuchtung
Wenn Sie auf elektronische Geräte starren, versuchen Sie das Tageslichtanteile so zu positionieren, dass kein Schatten entsteht. Denn eine angemessene Arbeitsplatzbe­leuchtung entlastet Ihrer Augen.

3. Die 20–20–20 Regel
Diese Regel bedeutet, alle 20 Minuten eine Pause von 20 Sekunden einzunehmen und dabei 20 Fuß in die Ferne zu gucken. Diese Übung stammt aus England und umgerechnet entsprechen 20 Fuß etwa sieben Meter. Wir empfehlen aus der Praxis, minimum zwei kurze Pausen pro Stunde zu machen (30 bis 60 Sekunden sind genug). Und zusätzlich alle zwei Stunden eine 10-minütige Pause von den digitalen Displays zu nehmen.

4. Sehtest beim Augenarzt
Ihre Sehleistung ändert sich ständig und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Ihre Brillen oder Kontaktlinsen, die Sie tragen, nicht länger geeignet sind. Vereinbaren Sie einen neuen Termin für einen Sehtest, um eine Aktualisierung ihrer Parameter vorzunehmen und ggfls. Ihre Sehhilfen anzupassen.

5. Mit beiden Beinen im Leben stehen
Anspannungen und abnorme Körperhaltungen können sich negativ sowohl auf Ihr Sehvermögen als auch auf den ganzen Körper auswirken. Ein wichtiger Tipp für die Einstellung des Bürostuhls ist, dabei zu achten, dass beide Füße auf den Boden stehen und die Beine einen Winkel von ca. 90 Grad einnehmen.

Diese kleinen Altagshelfer können überall unabhängig vom Alter oder Ort angewendet werden. Beugen Sie so beim Lesen Ihres Lieblingsbuchs oder beim Sitzen vor dem Computerbildschir­m vor!

Hier im Detail: Ergonomie am Arbeitsplatz

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