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Die Kontaktlinsen feiern Geburtstag!

27. Oktober – an diesem Tag fuhr die erste U-Bahn in New York, an diesem Tag wurden über 30 weltberühmte Persönlichkeiten geboren

Vor allem wurde aber Otto Wichterle geboren!

An was denken Sie, wenn Sie den Namen Otto Wichterle hören? Wenn Sie in der Schule gut aufgepasst haben, oder wenn Sie ein gewissenhafter Linsenträger sind, wissen Sie, dass Otto Wichterle Erfinder der weichen Kontaktlosen ist. Und, obwohl es vom Namen her nicht so scheint, Otto Wichterle war ein Tscheche. Die Tschechen können daher stolz sein, denn, dank ihm müssen wir keine Linsen aus Glas tragen!

Otto wurde in Prostějov (deutsch Proßnitz in Mähren), in einer gut situierten Familie geboren. Sein Leben (daher aber auch das Schicksal der Kontaktlisten) wurde gefährdet als er 6 Jahre alt war. Damals wäre er nämlich in einer Grube voller Mistjauche fast ertrunken. Den ganzen Sommer verbrachte er danach mit hohem Fieber im Bett. Der Arzt hatte ihm damals nur ein Jahr gegeben. Zum Glück wurde Otto aber wieder gesund und sein Leben entwickelte sich bestens. Dank seinem Freund Namens Souček hat er eine Stelle als Maschinenmechaniker bei der Bahn angenommen. Souček hat Otto zu einem Studium auf der chemischen Fakultät überredet, an der Otto später auch Fachvorträge gehalten hatte und auch als Forscher tätig war. Aufgrund seinem anhaltenden Drängen, und auch aufgrund der politischen Situation, hat Otto in Zlín (deutsch Zlin), im Baťa Labor eine Stelle bekommen. Dank seiner chemischen Kenntnisse hat er z.B. zur besseren Qualität der Strumpfhosen beigetragen, aber auch völlig neue Materialien erfunden.

Und wie war es mit den Kontaktlinsen?

An einem gewöhnlichen Tag im 1952, ist Otto mit einem Zug von Olomouc (deutsch Olmüz) nach Praha (deutsch Prag) gereist. Sein Mitreisender, Dr. Pur, hat einen Artikel über den chirurgischen Ersatz des Auges in der Zeitung gelesen. Auf den ersten Blick kann man denken, dass es unhöflich war, jemanden über die Schulter zu sehen, aber dank dem begann in Otto`s Kopf ein genialer Gedanke zu wachsen – ein besseres Implantat für das Auge als aus Metal, nämlich aus Kunstoff! Hier hat seine kräftezehrende Forschung begonnen. Am Anfang benutzte Otto „Hemagel“. Das riss aber zu schnell, vor allem bei der Herstellung von Kontaktlinsen. Otto und seine Mitarbeiter konnten die Forschung aber leider nicht im Baťa Labor beenden, sondern müssten am ÚMCH (Institut für makromolekulare Chemie) weiter forschen. Hier haben sie begonnen die erfundene Masse in gläserne Formen zu gießen. Die ersten Tests haben bewiesen, dass auf diese Art und Weise produzierte Linsen, die Sehschwäche nahezu perfekt korrigieren konnten. Dazu wurden diese Linsen von Patienten sehr gut vertragen. Das war in der Tat ein riesiger Durchbruch!

Genauso wie es bei Edison mit seiner Glühbirne war, glaubte niemand an Wichterles Erfindung – das Gesundheitsmi­nisterium stoppte seine Forschung, da sie kein Vertrauen in die Entwicklung hatten. Zum Schluss hat Otto zu Hause weiter geforscht, in seinen privaten Räumen. Die erste Maschine für die Herstellung von weichen Kontaktlinsen wurde aus dem „Merkur“ Baukasten zusammengestellt. Als Antrieb wurde das Dynamo vom Fahrrad und der Motor von einem Schallplatten­spieler benutzt!

Vergessen Sie daher nicht den Geburtstag dieses Genies gebührend zu feiern, zum Beispiel damit, dass für Ihre Kontaktlisten ein „besseres“ Pflegemittel kaufen ;)

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